Was kostet ein Hund?

Die Liebe zum Hund ist einfach unbezahlbar. Dennoch kann es für Hundehalter manchmal richtig teuer werden. 9 hilfreiche Tipps, wie und wo Sie einsparen können.

Was kostet ein Hund?

Viele Menschen denken, mit dem Anschaffungspreis für einen Hund sowie ein paar Futterkosten ist es getan. Aber das stimmt nicht. Tierarzt, Hundetraining, Zubehör, Futter – all das muss bezahlt werden. Deshalb sollte jeder, der vorhat, sein Leben mit einem Hund zu teilen, sich vorher klar machen, welche Kosten später auf ihn zukommen können. Der Deutsche Tierschutzbund hat errechnet, dass für einen Hund im Laufe dessen Lebens, je nach Größe Kosten zwischen 12.000 und 17.000 Euro anfallen. Wir haben die wichtigsten Kostenfallen für Sie zusammen gestellt.

Kostenfalle 1: Betreuung des Hundes

Nicht immer kann der Hund überall mit. Manchmal müssen Sie Ihren Hund gut betreut zurück lassen. Es fallen also nicht nur Kosten für den eigenen Urlaub an, sondern auch für die Tierpension. Gute Einrichtungen kosten hier Geld.  Tipp: Angenehmer als in der Tierpension ist es für Ihren Hund, wenn Sie ihn z. B. bei Bekannten unterbringen können. Zudem spart dies Geld. Gewöhnen Sie Ihre Freunde und Ihren Hund frühzeitig aneinander und lassen Sie Ihren Vierbeiner immer wieder ein paar Stunden bei den Menschen, die auf ihn aufpassen können.

Kostenfalle 2: Der Kaufpreis  

Egal, ob Sie Ihren Hund beim Züchter aussuchen oder im Tierheim: Der Hund kostet Geld. Beim verantwortungsvollen, seriösen Züchter kann der Kaufpreis um die 1.500 Euro betragen. Aber wer glaubt, dass ein Hund aus dem Tierheim nichts kostet, der irrt: Tierheime verlangen eine Schutzgebühr. Die ist niedriger als beim Züchter und beläuft sich im Normalfall zwischen 150 und 300 Euro.  Tipp: Kaufen Sie bitte nie einen „Billig“-Welpen, den Vermehrer aus Osteuropa zum Schleuderpreis anbieten. Die Hunde werden meistens viel zu früh von der Mutter getrennt, haben in der Regel einen schlechten Start ins Leben und sind häufig krank. Die Tierarztkosten sind danach oft deutlich höher, als wenn Sie einen Hund vom seriösen Züchter nehmen.

Kostenfalle 3: Das Futter

Um gesund zu bleiben, braucht der Hund hochwertiges Futter, das ihn mit allen Nährstoffen versorgt. Das kostet Geld. Wie viel der Hund frisst, hängt unter anderem von seiner Größe und seinem Energiebedarf ab. Desweiteren braucht der Hund Leckerli, um ihn zum Beispiel beim Training zu belohnen. Auch Kausnacks sind wichtig, sie fördern die Mundhygiene.

Kostenfalle 4: Tierarztkosten

Ein gesunder Hund benötigt Geld für Impfungen, Wurmtabletten und Zeckenmittel. Was pro Jahr etwas mehr als über 120 Euro kostet. Wenn er sich jedoch verletzt oder krank wird, fallen höhere Tierarztkosten an. Gerade auch wenn eine Behandlung am Wochenende oder in der Nacht nötig ist. Bei einer Kreuzband-OP können locker Kosten von mehr als 1.000 Euro fällig werden.

Kostenfalle 5: Die Haftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung ist absolute Pflicht für Hundehalter und sollte sofort abgeschlossen werden, wenn der Vierbeiner einzieht. Ist Ihr Hund beispielsweise an einem Autounfall beteiligt, können immense Kosten für Sie entstehen. Durch die Hundehaftplicht ist vieles abgedeckt.

Kostenfalle 6: Kastration

Viele Hundehalter wollen keinen Nachwuchs und lassen ihr Tier deshalb kastrieren. Beim Rüden ist der Eingriff etwas günstiger als bei der Hündin, dennoch fallen Kosten von mehreren 100 Euro an. Der Tierarzt kann Ihnen vorher genau sagen, welche Summe Sie aufbringen müssen.

Kostenfalle 7: Training

Viele Hundehalter gehen mit ihrem Vierbeiner in die Hundeschule, um ihn zu sozialisieren und erziehen. Sie müssen also einrechnen, dass Sie Geld für einen guten Hundetrainer benötigen, und das eventuell über Monate hinweg.

Kostenfalle 8: Hundesteuer

Hält man einen Hund, so bezahlt man bei der jeweiligen Gemeinde Hundesteuer. Wie hoch diese ist, das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Meist sind es zwischen 50 und 150 Euro pro Jahr.

Kostenfalle 9: Pflegeartikel und Zubehör

Man muss nicht ständig etwas Neues kaufen, dennoch braucht der Hund Zubehör. Ab und an müssen die Näpfe ausgetauscht werden. Wenn der Welpe größer wird, braucht er ein neues Halsband oder Brustgeschirr. Sie benötigen Kotbeutel, ein oder mehrere Hundebetten und eine gute Leine. Außerdem ist Spielzeug wichtig.